Thoughts Out of Season, Part II

By Friedrich Nietzsche

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is wild, primitive and merciless.
One looks on with a chill expectancy, as though into the caldron of a
witch's kitchen; every moment there may arise sparks and vapour, to
herald some fearful apparition. For a century we have been ready for
a world-shaking convulsion; and though we have lately been trying to
set the conservative strength of the so-called national state against
the great modern tendency to volcanic destructiveness, it will only
be, for a long time yet, an aggravation of the universal unrest that
hangs over us. We need not be deceived by individuals behaving as if
they knew nothing of all this anxiety: their own restlessness shows
how well they know it. They think more exclusively of themselves than
men ever thought before; they plant and build for their little day,
and the chase for happiness is never greater than when the quarry
must be caught to-day or to-morrow: the next day perhaps there is no
more hunting. We live in the Atomic Age, or rather in the Atomic
Chaos. The opposing forces were practically held together in mediæval
times by the Church, and in some measure assimilated by the strong
pressure which she exerted. When the common tie broke and the
pressure relaxed, they rose once more against each other. The
Reformation taught that many things were "adiaphora"--departments
that needed no guidance from religion: this was the price paid for
its own existence. Christianity paid a similar one to guard itself
against the far more religious antiquity: and laid the seeds of
discord at once. Everything nowadays is directed by the fools and the
knaves, the selfishness of the money-makers and the brute forces of
militarism. The state in their hands makes a good show of
reorganising everything, and of becoming the bond that unites the
warring elements; in other words, it wishes for the same idolatry
from mankind as they showed to the Church.

And we shall yet feel the consequences. We are even now on the
ice-floes in the stream of the Middle Ages: they are thawing fast,
and their movement is ominous: the banks are flooded, and giving way.
The revolution, the atomistic revolution, is inevitable: but what
_are_ those smallest indivisible elements of human society?

There is surely far more danger to mankind in transitional periods
like these than in the actual time of revolution and chaos; they are
tortured by waiting, and snatch greedily at every moment; and this
breeds all kinds of cowardice and selfishness in them: whereas the
true feeling of a great and universal need ever inspires men, and
makes them better. In the midst of such

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Text Comparison with Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen

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6.
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So verträgt es sich mit gutem Schlafe.
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Aber ihr habt zum Warten nicht Inhalt genug in euch - und selbst zur Faulheit nicht! Überall ertönt die Stimme Derer, welche den Tod predigen: und die Erde ist voll von Solchen, welchen der Tod gepredigt werden muss.
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- Also sprach Zarathustra.
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Seine Seele aber wurde voll von Ungeduld und Begierde nach Denen, welche er liebte: denn er hatte ihnen noch Viel zu geben.
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Auf den glückseligen Inseln Die Feigen fallen von den Bäumen, sie sind gut und süss; und indem sie fallen, reisst ihnen die rothe Haut.
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_Unglaubwürdige_: also heisse _ich_ euch, ihr Wirklichen! Alle Zeiten schwätzen wider einander in euren Geistern; und aller Zeiten Träume und Geschwätz waren wirklicher noch als euer Wachsein ist! Unfruchtbare seid ihr: _darum_ fehlt es euch an Glauben.
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Denn er will durchaus das wichtigste Thier auf Erden sein, der Staat; und man glaubt's ihm auch.
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`Strafe` nämlich, so heisst sich die Rache selber: mit einem Lügenwort heuchelt sie sich ein gutes Gewissen.
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Oh Nachmittag meines Lebens! Einst stieg auch _mein_ Glück zu Thale, dass es sich eine Herberge suche: da fand es diese offnen gastfreundlichen Seelen.
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zusammenschwärt: - - speie auf die grosse Stadt und kehre um!" - - Hier aber unterbrach Zarathustra den schäumenden Narren und hielt ihm den Mund zu.
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Und wahrlich, das ist kein Gebot für Heute und Morgen, sich lieben _lernen_.
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An ihre grosse Gräberstrasse setzte ich mich und selber zu Aas und Geiern - und ich lachte über all ihr Einst und seine mürbe verfallende Herrlichkeit.
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" Denn diese Alle sind unsäuberlichen Geistes; sonderlich aber Jene, welche nicht Ruhe, noch Rast haben, es sei denn, sie sehen die Welt _von_hinten_, - die Hinterweltler! _Denen_ sage ich in's Gesicht, ob es gleich nicht lieblich klingt: die Welt gleicht darin dem Menschen, dass sie einen Hintern hat, - _so_Viel_ ist wahr! Es giebt in der Welt viel Koth: _so_Viel_ ist wahr! Aber darum ist die Welt selber noch kein kothiges Ungeheuer! Es ist Weisheit darin, dass Vieles in der Welt übel riecht: der Ekel selber schafft Flügel und quellenahnende Kräfte! An dem Besten ist noch Etwas zum Ekeln; und der Beste ist noch Etwas, das überwunden werden muss! - Oh meine Brüder, es ist viel Weisheit darin, dass viel Koth in der Welt ist! - 15.
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Fieng wohl je ein Mensch auf hohen Bergen Fische? Und wenn es auch eine Thorheit ist, was.
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Da lief ich davon.
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Und am liebsten möchte ich jedweden Traurigen wieder auf festes Land und feste Beine stellen.
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Als Schaulustige nämlich kamen wir, wir wollten sehn, was trübe Augen hell macht.
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" - "Und du gar, sagte Zarathustra, zu dem Gewissenhaften des Geistes, erwäge doch und lege den Finger an deine Nase! Geht hier denn Nichts wider dein Gewissen? Ist dein Geist nicht zu reinlich für diess Beten und den Dunst dieser Betbrüder?" "Es ist Etwas daran, antwortete der Gewissenhafte und legte den Finger an die Nase, es ist Etwas an diesem Schauspiele, das meinem Gewissen sogar wohlthut.
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Ihr höheren Menschen, riecht ihr's nicht? Es quillt heimlich ein Geruch herauf, - ein Duft und Geruch der Ewigkeit, ein rosenseliger, brauner Gold-Wein-Geruch von altem Glücke, von trunkenem Mitternachts-Sterbeglücke, welches singt: die Welt ist tief und tiefer als der Tag gedacht! 7.