The Will to Power, Book I and II An Attempted Transvaluation of all Values

By Friedrich Nietzsche

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which might be given to evil and
even to existence. One interpretation has been overthrown: but since it
was held to be _the_ interpretation, it seems as though there were no
meaning in existence at all, as though everything were in vain.

***

It yet remains to be shown that this "in vain!" is the character
of present Nihilism. The mistrust of our former valuations has
increased to such an extent that it has led to the question: "are
not all 'values' merely allurements prolonging the duration of the
comedy, without, however, bringing the unravelling any closer?" The
"long period of time" which has culminated in an "in vain," without
either goal or purpose, is the _most paralysing_ of thoughts, more
particularly when one sees that one is duped without, however, being
able to resist being duped.

***

Let us imagine this thought in its worst form: existence, as it is,
without either a purpose or a goal, but inevitably recurring, without
an end in nonentity: "_Eternal Recurrence._"

This is the extremest form of Nihilism: nothing (purposelessness)
eternal!

European form of Buddhism: the energy of knowledge and of strength
drives us to such a belief. It is the most _scientific_ of all
hypotheses. We deny final purposes. If existence had a final purpose it
would have reached it.

***

It should be understood that what is being aimed at, here, is a
contradiction of Pantheism: for "everything perfect, divine, eternal,"
_also_ leads _to the belief in Eternal Recurrence._ Question: has this
pantheistic and affirmative attitude to all things also been made
possible by morality? At bottom only the moral God has been overcome.
Is there any sense in imagining a God "beyond good and evil"? Would
Pantheism in _this_ sense be possible? Do we withdraw the idea of
purpose from the process, and affirm the process notwithstanding?
This were so if, within that process, something were _attained_ every
moment--and always the same thing. Spinoza won an affirmative position
of this sort, in the sense that every moment, according to him, has
a logical necessity: and he triumphed by means of his fundamentally
logical instinct over a like conformation of the world.

***

But his case is exceptional. If every _fundamental trait of character,_
which lies beneath every act, and which finds expression in every
act, were recognised by the individual as _his_ fundamental trait of
character, this individual would be driven to regard every moment of
his existence in general, triumphantly as good. It would simply be
necessary for that fundamental trait of character to be felt in oneself
as something good, valuable, and pleasurable.

***

Now, in the case of those men and classes of men

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Text Comparison with Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen

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Aber man sorgt dass die Unterhaltung nicht angreife.
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Guten Schlaf suchte man sich und mohnblumige Tugenden dazu! Allen diesen gelobten Weisen der Lehrstühle war Weisheit der Schlaf ohne Träume: sie kannten keinen bessern Sinn des Lebens.
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Vom Lesen und Schreiben Von allem Geschriebenen liebe.
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Ich mag eure kalte Gerechtigkeit nicht; und aus dem Auge eurer Richter blickt mir immer der Henker und sein kaltes Eisen.
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Und wenn Einer durch's Feuer geht für seine Lehre, - was beweist diess! Mehr ist's wahrlich, dass aus eignem Brande die eigne Lehre kommt! Schwüles Herz und kalter Kopf: wo diess zusammentrifft, da entsteht der Brausewind, der "Erlöser".
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Auf dem Baume Zukunft bauen wir unser Nest; Adler sollen uns Einsamen Speise bringen in ihren Schnäbeln! Wahrlich, keine Speise, an der Unsaubere mitessen dürften! Feuer würden sie zu fressen wähnen und sich die Mäuler verbrennen! Wahrlich, keine Heimstätten halten wir hier bereit für Unsaubere! Eishöhle würde ihren Leibern unser Glück heissen und ihren Geistern! Und wie starke Winde wollen wir über ihnen leben, Nachbarn den Adlern, Nachbarn dem Schnee, Nachbarn der Sonne: also leben starke.
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Es giebt Schauspieler wider Wissen unter ihnen und Schauspieler wider Willen -, die Ächten sind immer selten, sonderlich die ächten Schauspieler.
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Ein geringes Bett wärmt mich mehr als ein reiches, denn ich bin eifersüchtig auf meine Armuth.
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Oh dass zu früh mir die Morgenröthe kam: die glühte mich wach, die Eifersüchtige! Eifersüchtig ist sie immer auf meine Morgentraum-Gluthen.
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Und dort will ich nicht wohnen und weilen, wo Jedermann spuckt und speit: das ist nun _mein_ Geschmack, - lieber noch lebte ich unter Dieben und Meineidigen.
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" Zarathustra, Von den Mitleidigen Das Honig-Opfer - Und wieder liefen Monde und Jahre über Zarathustra's Seele, und er achtete dessen nicht; sein Haar aber wurde weiss.
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Vielleicht bedrängt ihn da ein böses Thier.
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Ich selber freilich.
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Meine Liebe diente ihm lange Jahre, mein Wille gierig allem seinen Willen nach.
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Aber jetzt ruft mich eilig ein Nothschrei weg von dir.
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_Der_ Weg ist schlecht.
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` Dieser Unbescheidne macht nun lange schon den kleinen Leuten den Kamm hoch schwellen - er, der keinen kleinen Irrthum lehrte, als er lehrte `ich - bin die Wahrheit.
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Still! - - "Zum Glück, wie wenig genügt schon zum Glücke!" So sprach ich einst, und dünkte mich klug.
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Denn ihr lerntet nicht, wie ihr euch ergäbet, ihr lerntet die kleinen Klugheiten nicht.
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Da standen sie endlich still bei einander, lauter alte Leute, aber mit einem getrösteten tapferen Herzen und verwundert bei sich, dass es ihnen auf Erden so wohl war; die Heimlichkeit der Nacht aber kam ihnen näher und näher an's Herz.