On the Future of our Educational Institutions

By Friedrich Nietzsche

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compelled to learn
walking after having walked almost all his life as a dilettante or
empiricist. It is a hard time: one almost fears that the tendons are
going to snap and one ceases to hope that the artificial and
consciously acquired movements and positions of the feet will ever be
carried out with ease and comfort. It is painful to see how awkwardly
and heavily one foot is set before the other, and one dreads that one
may not only be unable to learn the new way of walking, but that one
will forget how to walk at all. Then it suddenly become noticeable
that a new habit and a second nature have been born of the practised
movements, and that the assurance and strength of the old manner of
walking returns with a little more grace: at this point one begins to
realise how difficult walking is, and one feels in a position to laugh
at the untrained empiricist or the elegant dilettante. Our 'elegant'
writers, as their style shows, have never learnt 'walking' in this
sense, and in our public schools, as our other writers show, no one
learns walking either. Culture begins, however, with the correct
movement of the language: and once it has properly begun, it begets
that physical sensation in the presence of 'elegant' writers which is
known by the name of 'loathing.'

"We recognise the fatal consequences of our present public schools, in
that they are unable to inculcate severe and genuine culture, which
should consist above all in obedience and habituation; and that, at
their best, they much more often achieve a result by stimulating and
kindling scientific tendencies, is shown by the hand which is so
frequently seen uniting scholarship and barbarous taste, science and
journalism. In a very large majority of cases to-day we can observe
how sadly our scholars fall short of the standard of culture which the
efforts of Goethe, Schiller, Lessing, and Winckelmann established; and
this falling short shows itself precisely in the egregious errors
which the men we speak of are exposed to, equally among literary
historians--whether Gervinus or Julian Schmidt--as in any other
company; everywhere, indeed, where men and women converse. It shows
itself most frequently and painfully, however, in pedagogic spheres,
in the literature of public schools. It can be proved that the only
value that these men have in a real educational establishment has not
been mentioned, much less generally recognised for half a century:
their value as preparatory leaders and mystogogues of classical
culture, guided by whose hands alone can the correct road leading to
antiquity be found.

"Every so-called classical education

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Text Comparison with Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen

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Was ist das Schwerste, ihr Helden? so fragt der tragsame Geist, dass ich es auf mich nehme und meiner Stärke froh werde.
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Also rede ich zu den Hinterweltlern.
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Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe.
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Dein Traum soll dir verrathen, was dein Freund im Wachen thut.
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Ihr flüchtet zum Nächsten.
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Mit dem Auge des Diebes blickt sie auf alles Glänzende; mit der Gier des Hungers misst sie Den, der reich zu essen hat; und immer schleicht sie um den Tisch der Schenkenden.
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Sie warfen ihr Auge hinab in den Brunnen: nun glänzt mir ihr widriges Lächeln herauf aus dem Brunnen.
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Dann wird deine Seele vor göttlichen Begierden schaudern; und Anbetung wird noch in deiner Eitelkeit sein! Diess nämlich ist das Geheimniss der Seele: erst, wenn sie der Held verlassen hat, naht ihr, im Traume, - der Über-Held.
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Und wer von uns.
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borgte wohl auch gerne vom Schatze seiner Weisheit.
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Hier kommen alle Dinge liebkosend zu deiner Rede und schmeicheln dir: denn sie wollen auf deinem Rücken reiten.
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Hier springen mir alles Seins Worte und Wort-Schreine auf: alles Sein will hier Wort werden, alles Werden will hier von mir reden lernen.
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" Mit ihren Worten von Gut und Schlecht schirmt sich solche Selbst-Lust wie mit heiligen Hainen; mit den Namen ihres Glücks bannt sie von sich alles Verächtliche.
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Diess ist mein Mitleid mit allem Vergangenen, dass ich sehe: es ist preisgegeben, - - der Gnade, dem Geiste, dem Wahnsinne jedes Geschlechtes preisgegeben, das kommt und Alles, was war, zu seiner Brücke umdeutet! Ein grosser Gewalt-Herr könnte kommen, ein gewitzter Unhold, der mit seiner Gnade und Ungnade alles Vergangene zwänge und zwängte: bis es ihm Brücke würde und Vorzeichen und Herold und Hahnenschrei.
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Und wie er schnell um sich blickte und aufstand, siehe, da stand der Wahrsager neben ihm, der selbe, den er einstmals an seinem Tische gespeist und getränkt hatte, der Verkündiger der grossen Müdigkeit, welcher lehrte: "Alles ist gleich, es lohnt sich Nichts, Welt ist ohne Sinn, Wissen würgt.
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zu seinem Herzen, Der dort muss wohl der höhere Mensch sein, von ihm kam jener schlimme Nothschrei, - ich will sehn, ob da zu helfen ist.
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- Hier aber konnte sich Zarathustra nicht länger halten, nahm seinen Stock und schlug mit allen Kräften auf den jammernden los.
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Du Ausgestossener, der du dich selber ausstiessest, du willst nicht unter Menschen und Menschen-Mitleid wohnen? Wohlan, so thu's mir gleich! So lernst du auch von mir; nur der Thäter lernt.
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Möge Gott es bessern! Amen! Diese schönste Luft trinkend, Mit Nüstern geschwellt gleich Bechern, Ohne Zukunft, ohne Erinnerungen, So sitze ich hier, ihr Allerliebsten Freundinnen, Und sehe der Palme zu, Wie sie, einer Tänzerin gleich, Sich biegt und schmiegt und in der Hüfte wiegt, - man thut es mit, sieht man lange zu! Einer Tänzerin gleich, die, wie mir scheinen will, Zu lange schon, gefährlich lange Immer, immer nur auf Einem Beine stand? - da vergass sie darob, wie mir scheinen will, Das andre Bein? Vergebens wenigstens Suchte ich das vermisste Zwillings-Kleinod - nämlich das andre Bein - In der heiligen Nähe Ihres allerliebsten, allerzierlichsten Fächer- und Flatter- und Flitterröckchens.
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Ach! Ach! Die Welt ist tief! 6.