On the Future of our Educational Institutions

By Friedrich Nietzsche

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nature of
the problem under consideration.

The third and most important stipulation is, that he should in no case
be constantly bringing himself and his own "culture" forward, after
the style of most modern men, as the correct standard and measure of
all things. We would have him so highly educated that he could even
think meanly of his education or despise it altogether. Only thus
would he be able to trust entirely to the author's guidance; for it is
only by virtue of ignorance and his consciousness of ignorance, that
the latter can dare to make himself heard. Finally, the author would
wish his reader to be fully alive to the specific character of our
present barbarism and of that which distinguishes us, as the
barbarians of the nineteenth century, from other barbarians.

Now, with this book in his hand, the writer seeks all those who may
happen to be wandering, hither and thither, impelled by feelings
similar to his own. Allow yourselves to be discovered--ye lonely ones
in whose existence I believe! Ye unselfish ones, suffering in
yourselves from the corruption of the German spirit! Ye contemplative
ones who cannot, with hasty glances, turn your eyes swiftly from one
surface to another! Ye lofty thinkers, of whom Aristotle said that ye
wander through life vacillating and inactive so long as no great
honour or glorious Cause calleth you to deeds! It is you I summon!
Refrain this once from seeking refuge in your lairs of solitude and
dark misgivings. Bethink you that this book was framed to be your
herald. When ye shall go forth to battle in your full panoply, who
among you will not rejoice in looking back upon the herald who rallied
you?




INTRODUCTION.


The title I gave to these lectures ought, like all titles, to have
been as definite, as plain, and as significant as possible; now,
however, I observe that owing to a certain excess of precision, in its
present form it is too short and consequently misleading. My first
duty therefore will be to explain the title, together with the object
of these lectures, to you, and to apologise for being obliged to do
this. When I promised to speak to you concerning the future of our
educational institutions, I was not thinking especially of the
evolution of our particular institutions in Bale. However frequently
my general observations may seem to bear particular application to our
own conditions here, I personally have no desire to draw these
inferences, and do not wish to be held responsible if they should be
drawn, for the simple reason that I consider myself still far too

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Text Comparison with Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen

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Todes: und die Erde ist voll von Solchen, denen Abkehr gepredigt werden muss vom Leben.
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So seid denn gross genug, euch ihrer nicht zu schämen! Und wenn ihr nicht Heilige der Erkenntniss sein könnt, so seid mir wenigstens deren Kriegsmänner.
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Ich kenne euch.
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Wenn ihr Eines Willens Wollende seid, und diese Wende aller Noth euch Nothwendigkeit heisst: da ist der Ursprung eurer Tugend.
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Ehrbar steht ihr mir da und steif und mit geradem Rücken, ihr berühmten Weisen! - euch treibt kein starker Wind und Wille.
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Wahrlich, er erschüttert und löst das Herz dem einsam Schiffenden.
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Wie geschieht diess doch! so fragte ich mich.
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Diese lange Gasse zurück: die währt eine Ewigkeit.
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Und erst, wenn er da gar gekocht.
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Hier kommen alle Dinge liebkosend zu deiner Rede und schmeicheln dir: denn sie wollen auf deinem Rücken reiten.
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Viel verborgene Güte und Kraft wird nie errathen; die köstlichsten Leckerbissen finden keine Schmecker! Die Frauen wissen das, die köstlichsten: ein Wenig fetter, ein Wenig magerer - oh wie viel Schicksal liegt in so Wenigem! Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten; oft lügt der Geist über die Seele.
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Oh meine Brüder, es giebt Tafeln, welche die Ermüdung, und Tafeln, welche die Faulheit schuf, die faulige: ob sie schon gleich reden, so wollen sie doch ungleich gehört sein.
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uns der Tag, wo nicht Ein Mal getanzt wurde! Und falsch heisse uns jede Wahrheit, bei der es nicht Ein Gelächter gab! 24.
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" Aber man verstand ihn nicht.
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" - Da giengen die Thiere wieder nachdenklich um ihn herum und stellten sich dann abermals vor ihn hin.
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- "Die Wellen um deinen Berg, antwortete der Wahrsager, steigen und steigen, die Wellen grosser Noth und Trübsal: die werden bald auch deinen Nachen heben und dich davontragen.
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Darum sprach ich `hier bin ich heim.
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Als Schaulustige nämlich kamen wir, wir wollten sehn, was trübe Augen hell macht.
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- Aber schon fällt _der_ mich an und zwingt mich, dieser Geist der Schwermuth, dieser Abend-Dämmerungs-Teufel: und, wahrlich, ihr höheren Menschen, es gelüstet ihn - - macht nur die Augen auf! - es gelüstet ihn, _nackt_ zu kommen, ob männlich, ob weiblich, noch weiss ich's nicht: aber er kommt, er zwingt mich, wehe! macht eure Sinne auf! Der Tag klingt ab, allen Dingen kommt nun der Abend, auch den besten Dingen; hört nun und seht, ihr höheren Menschen, welcher Teufel, ob Mann, ob Weib, dieser Geist der Abend-Schwermuth ist!" Also sprach der alte Zauberer, sah listig umher und griff dann zu seiner Harfe.
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Und eben begann der hässlichste Mensch zu gurgeln und zu schnauben, wie als ob etwas Unaussprechliches aus ihm heraus wolle; als er es aber wirklich bis zu Worten gebracht hatte, siehe, da war es eine fromme seltsame Litanei zur Lobpreisung des angebeteten und angeräucherten Esels.