Jenseits von Gut und Böse

By Friedrich Nietzsche

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Wissenschaft", um es den Deutschen zu verdeutlichen.


294.

Das olympische Laster. - Jenem Philosophen zum Trotz, der als ächter
Engländer dem Lachen bei allen denkenden Köpfen eine üble Nachrede zu
schaffen suchte - "das Lachen ist ein arges Gebreste der menschlichen
Natur, welches jeder denkende Kopf zu überwinden bestrebt sein wird"
(Hobbes) -, würde ich mir sogar eine Rangordnung der Philosophen
erlauben, je nach dem Range ihres Lachens - bis hinauf zu denen, die
des goldnen Gelächters fähig sind. Und gesetzt, dass auch Götter
philosophiren, wozu mich mancher Schluss schon gedrängt hat -, so
zweifle ich nicht, dass sie dabei auch auf eine übermenschliche und
neue Weise zu lachen wissen - und auf Unkosten aller ernsten Dinge!
Götter sind spottlustig: es scheint, sie können selbst bei heiligen
Handlungen das Lachen nicht lassen.


295.

Das Genie des Herzens, wie es jener grosse Verborgene hat, der
Versucher-Gott und geborene Rattenfänger der Gewissen, dessen Stimme
bis in die Unterwelt jeder Seele hinabzusteigen weiss, welcher nicht
ein Wort sagt, nicht einen Blick blickt, in dem nicht eine Rücksicht
und Falte der Lockung läge, zu dessen Meisterschaft es gehört, dass er
zu scheinen versteht - und nicht Das, was er ist, sondern was Denen,
die ihm folgen, ein Zwang mehr ist, um sich immer näher an ihn zu
drängen, um ihm immer innerlicher und gründlicher zu folgen: - das
Genie des Herzens, das alles Laute und Selbstgefällige verstummen
macht und horchen lehrt, das die rauhen Seelen glättet und ihnen ein
neues Verlangen zu kosten giebt, - still zu liegen wie ein Spiegel,
dass sich der tiefe Himmel auf ihnen spiegele -; das Genie des
Herzens, das die tölpische und überrasche Hand zögern und zierlicher
greifen lehrt; das den verborgenen und vergessenen Schatz, den Tropfen
Güte und süsser Geistigkeit unter trübem dickem Eise erräth und eine
Wünschelruthe für jedes Korn Goldes ist, welches lange im Kerker
vielen Schlamms und Sandes begraben lag; das Genie des Herzens,
von dessen Berührung jeder reicher fortgeht, nicht begnadet und
überrascht, nicht wie von fremdem Gute beglückt und bedrückt, sondern
reicher an sich selber, sich neuer als zuvor, aufgebrochen, von einem
Thauwinde angeweht und ausgehorcht, unsicherer vielleicht, zärtlicher
zerbrechlicher zerbrochener, aber voll Hoffnungen, die noch keinen
Namen haben, voll neuen Willens und Strömens, voll neuen Unwillens und
Zurückströmens...... aber was thue ich, meine Freunde? Von wem rede
ich zu euch? Vergass ich mich soweit, dass ich euch nicht einmal
seinen Namen nannte? es sei denn, dass ihr nicht schon von selbst
erriethet, wer dieser fragwürdige Geist und Gott ist, der in solcher
Weise gelobt sein will. Wie es nämlich einem jeden ergeht, der von
Kindesbeinen an immer unterwegs und in der Fremde war, so

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Text Comparison with Dityrambeja

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Tääll' ei vankeja, vapaita, veljeyttä, vertaisuutta, tääll' ei uskoja, unia, tääll' ei toivoa, totuutta, ylin yks' on käsky kylmä: korkealla aina kierrä, niinkuin tähti talvitaivon, pyhä, puhdas, koskematon, kiillä, konsa ei kimalla päivän kirkas kultakehrä, itse pakkasen purema muille tuhlaten tulesi näytä oudot ilmanrannat yösen synkät umpiukset, vaivan ylpeän ylängöt.
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Mitä maastansa hän, mitä tuhansista noista, välikappaleita käsissä luovan ne vain! Hän juhlivi tänään, jo huomenna nostaa tuhosäihkyvän säilän ja polkevi lain.
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On sankari sortunut, ylpeä liian miekkansa oli iskemään isien nostamaa pyhää ikuista valtaa, mi kirkkahin koru aikojen kultaisen kruunun ompi.
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Ei tyynny tahdon hyrskyävä virta, mi uutta uraa raunioihin raivaa maailman vanhan, joka jälleen kulkee kuin karkeloiden ikuisuuden työhön.
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(Maaliskuun iduspäivänä.
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NAINEN.
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Yö eiköhän vietellen katsele mua?.