Jenseits von Gut und Böse

By Friedrich Nietzsche

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Friedrich...

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...Europa. Seien wir nicht undankbar gegen sie, so gewiss
es auch zugestanden werden muss, dass der...

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...eigentlich "zur Wahrheit"? - In der that, wir machten
langen Halt vor der Frage nach der...

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...verehrten Dinge
ausmacht, gerade darin bestünde, mit jenen schlimmen, scheinbar
entgegengesetzten Dingen auf verfängliche Weise verwandt, verknüpft,
verhäkelt,...

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...es bei
ihnen nicht redlich genug zugeht: während sie allesammt einen grossen
und tugendhaften Lärm machen, sobald...

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...sich gar zu gerne als letzten Zweck des Daseins und als
berechtigten Herrn aller übrigen Triebe...

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...Ungerechtsein, Begrenzt-sein,
Different-sein-wollen? Und gesetzt, euer Imperativ "gemäss der Natur
leben" bedeute im Grunde soviel als "gemäss...

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...den Händen lassen (denn was glaubt man jetzt sicherer als seinen
Leib?) wer weiss, ob sie...

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...Philosophie;
alle jungen Theologen des Tübinger Stifts giengen alsbald in die
Büsche, - alle suchten nach "Vermögen"....

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...Hausgebrauch (nämlich als einer Abkürzung der
Ausdrucksmittel) noch eine ernstliche Bedeutung zuzumessen - Dank
vorerst jenem Polen...

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...Glauben an die Sinne stellt, gilt sie als mehr und muss auf lange
hinaus noch als...

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...werde ich hundertmal
wiederholen: man sollte sich doch endlich von der Verführung der Worte
losmachen! Mag das...

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...eine Thätigkeit, zu jeder Thätigkeit gehört
Einer, der thätig ist, folglich -". Ungefähr nach dem gleichen...

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...Ein Mensch, der will -, befiehlt
einem Etwas in sich, das gehorcht oder von dem er...

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...einem unsichtbaren Banne
laufen sie immer von Neuem noch einmal die selbe Kreisbahn: sie
mögen sich noch...

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...bedienen, das
heisst als conventioneller Fiktionen zum Zweck der Bezeichnung, der
Verständigung, nicht der Erklärung. Im "An-sich"...

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...tyrannisch-rücksichtenlose
und unerbittliche Durchsetzung von Machtansprüchen herauszulesen
verstünde, - ein Interpret, der die Ausnahmslosigkeit und
Unbedingtheit in allem...

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...es ist nicht das
sacrifizio dell'intelletto, im Gegentheil! - wird zum Mindesten
dafür verlangen dürfen, dass die...

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...jedem kleinen Fragezeichen liegen
dürfte, welches ihr hinter eure Leibworte und Lieblingslehren (und
gelegentlich hinter euch selbst)...

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...gesagt, still und stolz auf seiner Burg
versteckt, nun, so ist Eins gewiss: er ist zur...

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...ist er der gewöhnlichere, gleichgültigere, unbelehrendere Fall.
Und Niemand lügt soviel als der Entrüstete. -


27.

Es ist...

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...dürfte gar eine
deutsche Übersetzung des Petronius wagen, der, mehr als irgend ein
grosser Musiker bisher, der...

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...Mitleiden und dergestalt zur
Verdoppelung des Wehs verführen und zwingen werde?... Was der höheren
Art von Menschen...

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...aus ihren Folgen abgeleitet: die Handlung an sich kam dabei
ebensowenig als ihre Herkunft in Betracht,...

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...welche den feinsten und redlichsten, auch den
boshaftesten Gewissen von heute, als lebendigen Probirsteinen der
Seele, vorbehalten...

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...ist, - er hat heute die
Pflicht zum Misstrauen, zum boshaftesten Schielen aus jedem Abgrunde
des Verdachts...

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...was sich dann im organischen Prozesse
abzweigt und ausgestaltet (auch, wie billig, verzärtelt und abschwächt
-), als...

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...vielmehr: ist dies nicht bereits geschehen?
waren wir nicht selbst - diese "edle Nachwelt"? Und ist...

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...und zu misshandeln, um wenigstens
an diesem einzigen Mitwisser seine Rache zu haben: - die Scham...

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...Gefahren bei hochgearteten und reichen Seelen ist,
welche verschwenderisch, fast gleichgültig mit sich selbst umgehn und
die...

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...gehören, kurz und schlimm,
unter die Nivellirer, diese fälschlich genannten "freien Geister" -
als beredte und schreibfingrige...

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...wechselreiche Krankheit, weil sie uns immer von irgend
einer Regel und ihrem "Vorurtheil" losmachte, dankbar gegen...

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...diesen Dienst!
Aber wer hätte Zeit, auf solche Diener zu warten! - sie wachsen
ersichtlich zu selten,...

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...auch an der Entstehung
des letzten grossen Sklaven-Aufstandes betheiligt, welcher mit der
französischen Revolution begonnen hat.


47.

Wo nur...

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...zugehört, als uns Nordländern das ganze Christentum
überhaupt: und dass folglich der Unglaube in katholischen Ländern
etwas...

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...giebt ein orientalisches
Aussersichsein darin, wie bei einem unverdient begnadeten oder
erhobenen Sklaven, zum Beispiel bei Augustin,...

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...Betrachte, mit dem alten Testament zu Einem Buche
zusammengeleimt zu haben, als "Bibel", als "das Buch...

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...Harmonie, an zukünftige
Seligkeiten und Gerechtigkeiten opfern? musste man nicht Gott selber
opfern und, aus Grausamkeit gegen...

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...schändet,
- nämlich Seele und Leib gemein macht? Und dass folglich die
moderne, lärmende, Zeit-auskaufende, auf sich...

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...auch noch keinen Schritt weit
dem, was noch als Kirche oder Frömmigkeit besteht, näher gekommen:
vielleicht umgekehrt....

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...nicht mehr
leidet. -


60.

Den Menschen zu lieben um Gottes Willen - das war bis jetzt das
vornehmste...

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...Erziehungs- und
Veredelungsmittel, wenn eine Rasse über ihre Herkunft aus dem Pöbel
Herr werden will und sich...

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...Gesammt-Abrechnung gehören
die bisherigen, nämlich souveränen Religionen zu den Hauptursachen,
welche den Typus "Mensch" auf einer niedrigeren...

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...bis endlich eine verkleinerte,
fast lächerliche Art, ein Heerdenthier, etwas Gutwilliges, Kränkliches
und Mittelmässiges, herangezüchtet ist, der...

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...man holt es auf der Asche nach.


84.

Das Weib lernt hassen, in dem Maasse, in dem...

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...des starken Charakters. Also ein
gelegentlicher Wille zur Dummheit.


108.

Es giebt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur...

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...zeigen, was er kann. Das Talent ist
auch ein Putz; ein Putz ist auch ein Versteck.


131.

Die...

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...was ehemals als gut empfunden wurde, - der
Atavismus eines älteren Ideals.


150.

Um den Helden herum wird...

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...seine Begierde, und nicht das Begehrte.


176.

Die Eitelkeit Andrer geht uns nur dann wider den Geschmack,...

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...erst bei einer Vergleichung
vieler Moralen auftauchen. In aller bisherigen "Wissenschaft der
Moral" fehlte, so wunderlich es...

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...- kurz, die Moralen sind auch nur eine
Zeichensprache der Affekte.


188.

Jede Moral ist, im Gegensatz zum...

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...dass dabei ebenfalls unersetzbar viel an Kraft und Geist
erdrückt, erstickt und verdorben werden musste (denn...

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...- Hiermit
ist auch ein Wink zur Erklärung jenes Paradoxons gegeben, warum gerade
in der christlichsten Periode...

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...von den
Instinkten lösen! Man muss ihnen und auch der Vernunft zum Recht
verhelfen, - man muss...

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...Theil des Erlebnisses und sind
kaum dazu zu zwingen, nicht als "Erfinder" irgend einem Vorgange
zuzuschauen. Dies...

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...auch für ihn lässt, was sie hat oder gerne hätte
-: so erst gilt es ihm...

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...zum Schandwort gemünzt. In dieser Umkehrung der Werthe
(zu der es gehört, das Wort für "Arm"...

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...um
Gotteswillen - denn in der Religion haben die Leidenschaften wieder
Bürgerrecht, vorausgesetzt dass; zuletzt selbst jene...

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...unbedingt Befehlenden für diese
Heerdenthier-Europäer ist, dafür gab die Wirkung, welche das
Erscheinen Napoleon's machte, das letzte...

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...irgend einer
Handlung zusammengehalten wird, welche der Förderung des Ganzen, der
res publica, dient. Zuletzt ist die...

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...mit abgeschafft: sie
wäre nicht mehr nöthig, sie hielte sich selbst nicht mehr für nöthig!
- Wer...

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...und Bruderschafts-Schwärmern,
welche sich Socialisten nennen und die "freie Gesellschaft" wollen, in
Wahrheit aber Eins mit ihnen...

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...es laut sagen, ihr freien
Geister? Die Umstände, welche man zu ihrer Entstehung theils schaffen,
theils ausnützen...

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...droht. Ich meine, man muss von seiner
Erfahrung aus - Erfahrung bedeutet, wie mich dünkt, immer...

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...mag
es vor Allem das Menschliche, Allzumenschliche, kurz die Armseligkeit
der neueren Philosophen selbst gewesen sein, was...

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...Einer, der vor sich selbst die Ehrfurcht
verloren hat, auch als Erkennender nicht mehr befiehlt, nicht...

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...Besiegelung seines Werthes und
seiner Nützlichkeit, mit der das innerliche Misstrauen, der Grund
im Herzen aller abhängigen...

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...in Bezug auf die eignen Nothdürfte und ist
hier allein unfein und nachlässig. Vielleicht quält ihn...

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...ein zarter
ausgeblasener feiner beweglicher Formen-Topf, der auf irgend einen
Inhalt und Gehalt erst warten muss, um...

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...in
gemeiner Sprache Nervenschwäche und Kränklichkeit nennt; sie entsteht
jedes Mal, wenn sich in entscheidender und plötzlicher...

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...Wille - ungewiss, ob als Wille der Verneinung oder der Bejahung -
in bedrohlicher Weise darauf,...

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...dem Genie zum Kriege und
zur Eroberung nächst verwandt ist und in der Gestalt des grossen
Friedrich...

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...und verzärtelte Geschmack eines demokratischen
Jahrhunderts gut heissen kann? - Es ist kein Zweifel: diese
Kommenden werden...

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...sein, dass er
selbst auch auf allen diesen Stufen einmal gestanden hat, auf welchen
seine Diener, die...

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...auf, wie viel Heuchelei, Bequemlichkeit, Sich-gehen-lassen und
Sich-fallen lassen, wie viel Lüge unter dem bestgeehrten Typus...

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...ist: man muss es "wissen", aus Erfahrung, - oder man
soll den Stolz haben, es nicht...

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...und Vertheidigen dessen, was missverstanden
und verleumdet wird, sei es Gott, sei es Teufel, die Lust...

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...war, dass ihnen endlich Religion als Attitüde wider
den Geschmack gieng, eingerechnet die Feindschaft und Voltairische
Bitterkeit...

Page 78

...selber nur als letzte Ausgeburt moralischer
Qualitäten besteht; dass sie eine Synthesis aller jener Zustände ist,
welche...

Page 79

...Geschmack: sie ist eine Aufreizung
zu Unterlassungs-Sünden, eine Verführung mehr unter der Maske der
Menschenfreundlichkeit - und...

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...noch Zukunft hat!


224.

Der historische Sinn (oder die Fähigkeit, die Rangordnung von
Werthschätzungen schnell zu errathen, nach...

Page 81

...in welcher
Shakespeare's Kunst und Geschmack lebt, so wenig stören, als etwa
auf der Chiaja Neapels: wo...

Page 82

...wir uns gegen dies Mitleiden wehren -, wo wir
euren Ernst gefährlicher als irgend welche Leichtfertigkeit...

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...mit aller Bosheit und
Liebe an ihr arbeiten und nicht müde werden, uns in unsrer Tugend,...

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...deutlicher), so wie er
selbst schon in den Fusstapfen des ehrenwerthen Helvétius wandelte
(nein, das war kein...

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...Herr geworden zu sein
eben den Stolz jener menschlicheren Zeitalter ausmacht, dass selbst
handgreifliche Wahrheiten wie auf...

Page 86

...Tropfen Grausamkeit.


230.

Vielleicht versteht man nicht ohne Weiteres, was ich hier von
einem "Grundwillen des Geistes" gesagt...

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...gespitzt hat und an strenge Zucht,
auch an strenge Worte gewöhnt ist. Er wird sagen "es...

Page 88

...Probleme, das wir sind, - richtiger, zur grossen
Dummheit, die wir sind, zu unserem geistigen Fatum,...

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..."das Weib" bisher vom Weibe selbst am meisten missachtet
wurde - und ganz und gar nicht...

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...- und meiner Schneiderin.

Jung: beblümtes Höhlenhaus.
Alt: ein...

Page 91

...gewollt und grossgezüchtet wird, ist billig genug,
auch begreiflich genug; was sich schwerer begreift, ist, dass
ebendamit...

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...hysterischer
und zu ihrem ersten und letzten Berufe, kräftige Kinder zu gebären,
unbefähigter. Man will sie überhaupt...

Page 93

...Glück des Künstlers
an sich selber, dessen er nicht Hehl haben will, sein erstauntes
glückliches Mitwissen um...

Page 94

...sein Volk in die
Lage, fürderhin `grosse Politik` treiben zu müssen, für welche es von
Natur schlecht...

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...Ideen", am
wenigsten rechnen möchten. Die selben neuen Bedingungen, unter denen
im Durchschnitt eine Ausgleichung und Vermittelmässigung...

Page 96

...kannte seine Deutschen gewiss
gut genug: "Wir sind erkannt" jubelten sie ihm zu, - aber auch...

Page 97

...Seele; er schleppt an Allem, was
er erlebt. Er verdaut seine Ereignisse schlecht, er wird nie...

Page 98

...wusste! - Was von deutscher Musik
nachher gekommen ist, gehört in die Romantik, das heisst in
eine,...

Page 99

...sein darf, dass man
die Brechung der allzustrengen Symmetrie als gewollt und als Reiz
fühlt, dass man...

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...vorigen Jahrhundert, als alle
Italiäner und Italiänerinnen zu singen verstanden, bei ihnen das
Gesangs-Virtuosenthum (und damit auch...

Page 101

...nehmen, wenn einem Volke, das am nationalen
Nervenfieber und politischen Ehrgeize leidet, leiden will -,
mancherlei Wolken...

Page 102

...diese Zukunft macht, mit den
Juden rechnen wie mit den Russen, als den zunächst sichersten und
wahrscheinlichsten...

Page 103

...es in England fehlt und immer gefehlt hat, das wusste jener
Halb-Schauspieler und Rhetor gut genug,...

Page 104

...nur zu erkennen
- nämlich etwas Neues zu sein, etwas Neues zu bedeuten, neue Werthe
darzustellen! Die...

Page 105

...ist, oder von Hegel, der heute in Gestalt Taine's
- das heisst des ersten lebenden Historikers...

Page 106

...welche mich warten
und warten, aber bis jetzt noch nicht hoffen lehrt -). Auch jetzt noch
giebt...

Page 107

...Europäer der Zukunft
vorwegzunehmen: nur mit ihren Vordergründen, oder in schwächeren
Stunden, etwa im Alter, gehörten sie...

Page 108

...Mögen die deutschen Freunde Richard Wagner's darüber mit
sich zu Rathe gehn, ob es in der...

Page 109

...Pathos der Distanz, wie es
aus dem eingefleischten Unterschied der Stände, aus dem beständigen
Ausblick und Herabblick...

Page 110

...und oft umklammern, bis sie endlich, hoch über ihm, aber auf
ihn gestützt, in freiem Lichte...

Page 111

...und
gegenseitige Missverstehen, ja bisweilen ihr hartes Nebeneinander
- sogar im selben Menschen, innerhalb Einer Seele. Die...

Page 112

...wird es niemals hart".
Vornehme und Tapfere, welche so denken, sind am entferntesten von
jener Moral, welche...

Page 113

...beinahe die einzigen Mittel, den
Druck des Daseins auszuhalten. Die Sklaven-Moral ist wesentlich
Nützlichkeits-Moral. Hier ist der...

Page 114

...auch weil ihre gute Meinung den Glauben
an meine eigne gute Meinung bei mir unterschreibt und...

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...ein aristokratisches
Gemeinwesen, etwa eine alte griechische Polis oder Venedig, als eine,
sei es freiwillige, sei es...

Page 116

...welche die Kraft in's Ungeheure aufgehäuft, die den Bogen auf
so bedrohliche Weise gespannt hat -...

Page 117

...Gefäss, irgend eine Kostbarkeit aus
verschlossenen Schreinen, irgend ein Buch mit den Zeichen des grossen
Schicksals vorübergetragen...

Page 118

...Erziehung und Bildung Anderes! In unsrem sehr volksthümlichen,
will sagen pöbelhaften Zeitalter muss "Erziehung" und "Bildung"
wesentlich...

Page 119

...auch an uns Europäern von Heute zuerst die
Selbstverkleinerung herauserkennen würde, - damit allein schon giengen
wir...

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...in simile,
die Fortbildung des Menschen in's Ähnliche, Gewöhnliche,
Durchschnittliche, Heerdenhafte - in's Gemeine! - zu kreuzen.


269.

Je...

Page 121

...begeistert, sinnlich, kindsköpfisch, im
Misstrauen und Vertrauen leichtfertig und plötzlich; mit Seelen,
an denen gewöhnlich irgend ein...

Page 122

...Stolz des Auserwählten der Erkenntniss, des "Eingeweihten",
des beinahe Geopferten findet alle Formen von Verkleidung nöthig,...

Page 123

...jedes Mittel den Zweck verbirgt -,
verdirbt ihm jeden Umgang: diese Art Mensch kennt die Einsamkeit...

Page 124

...habe, biete ich dir an! - "Zur Erholung? Zur
Erholung? Oh du Neugieriger, was sprichst du...

Page 125

...will, immer nur da zu loben, wo man nicht
übereinstimmt: - im andern Falle würde man...

Page 126

...immer
vieldeutig, immer unergründlich -; es sind auch die "Werke" nicht. Man
findet heute unter Künstlern und...

Page 127

...daran, dass er hier stehen blieb, zurückblickte,
sich umblickte, dass er hier nicht mehr tiefer grub...

Page 128

...Wissenschaft", um es den Deutschen zu verdeutlichen.


294.

Das olympische Laster. - Jenem Philosophen zum Trotz, der...

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...sind auch
mir manche seltsame und nicht ungefährliche Geister über den Weg
gelaufen, vor Allem aber der,...

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...lächelte der
Versucher-Gott mit seinem halkyonischen Lächeln, wie als ob er eben
eine bezaubernde Artigkeit gesagt habe....

Page 131

... Und meinen Honig - wer hat ihn geschmeckt?....

- Da...

Page 132

...mich an und spricht: "wir _waren's_ doch?"--
Oh welkes Wort, das einst...