Ecce Homo Complete Works, Volume Seventeen

By Friedrich Nietzsche

Page 114

Do ye fall heavy upon me!


38

Too soon, already
I laugh again:
For a foe 'tis easy
To make me amends.


39

Gentle am I towards man and chance;
Gentle with all men, and even with grasses:
A spot of sunshine on winter curtains,
Moist with tenderness,
A thawing wind to snow-bound souls:
* * * *
Proud-minded towards trifling
Gains, where I see the huckster's long finger,
'Tis aye my pleasure
To be bamboozled:
Such is the bidding of my fastidious taste.


40

A strange breath breathes and spits at me,
Am I a mirror, that straightway is clouded?


41

Little people,
Confiding, open-hearted,
But low-built portals,
Where only the low of stature can enter.
* * * *
How can I get through the city-gate
Who had forgotten to live among dwarfs?


42

My wisdom was like to the sun,
I longed to give them light,
But I only deceived them.
The sun of my wisdom
Blinded the eyes
Of these poor bats....


43

Blacker and eviller things didst thou see than ever
a seer did:
Through the revels of Hell no sage had ever
journeyed.


44

Back! on my heels too closely ye follow!
Back! lest my wisdom should tread on you, crush
you!


45

"He goes to hell who goes thy ways!"
So be it I

Last Page Next Page

Text Comparison with Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen

Page 7
Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich.
Page 32
Von tausend und Einem Ziele VieIe Länder sah Zarathustra und viele Völker: so entdeckte er vieler Völker Gutes und Böses.
Page 37
Der Mann fürchte sich vor dem Weibe, wenn es liebt: da bringt es jedes Opfer, und jedes andre Ding gilt ihm ohne Werth.
Page 45
Wahrlich, mit andern _Augen_, meine Brüder, werde ich mir dann meine Verlorenen suchen; mit einer andern Liebe werde ich euch dann lieben".
Page 48
Von den Mitleidigen Meine Freunde, es kam eine Spottrede zu eurem Freunde: "seht nur Zarathustra! Wandelt er nicht unter uns.
Page 51
Der, welchen sie Erlöser nennen, schlug sie in Banden: - In Banden falscher Werthe und Wahn-Worte! Ach dass Einer sie noch von ihrem Erlöser erlöste! Auf einem Eilande glaubten sie einst zu landen, als das Meer sie herumriss; aber siehe, es war ein schlafendes Ungeheuer! Falsche Werthe und Wahn-Worte: das sind die schlimmsten Ungeheuer für Sterbliche, - lange schläft und wartet in ihnen das Verhängniss.
Page 74
Endlich seufzte er und holte Athem.
Page 76
Nicht um die Erfinder von neuem Lärme: um die Erfinder von neuen Werthen dreht sich die Welt; _unhörbar_ dreht sie sich.
Page 93
Oh Nachmittag meines Lebens! Was gab ich nicht hin, dass ich Eins hätte: diese lebendige Pflanzung meiner Gedanken und diess Morgenlicht meiner höchsten Hoffnung! Gefährten suchte einst der Schaffende und Kinder _seiner_ Hoffnung: und siehe, es fand sich, dass er sie nicht finden könne, es sei denn, er schaffe sie selber erst.
Page 98
" Sie husten, wenn ich rede: sie meinen, Husten sei ein Einwand gegen starke Winde, - sie errathen Nichts vom Brausen meines Glückes! "Wir haben noch keine Zeit für Zarathustra" - so wenden sie ein; aber was liegt an einer Zeit, die für Zarathustra "keine Zeit hat"? Und wenn sie gar mich rühmen: wie könnte ich wohl auf _ihrem_ Ruhme einschlafen? Ein Stachel-Gürtel ist mir ihr Lob: es kratzt mich noch, wenn ich es von mir thue.
Page 101
Mit einer Bosheit beginne ich jeden Tag, ich spotte des Winters mit einem kalten Bade: darob brummt mein gestrenger Hausfreund.
Page 119
Vieler Edlen nämlich bedarf es und vielerlei Edlen, dass es Adel gebe! Oder, wie ich einst im Gleichniss sprach: "Das eben ist Göttlichkeit, dass es Götter, aber keinen Gott giebt!" 12.
Page 145
Lieber Nichts wissen, als.
Page 152
Und ob es dich auch ehrt, dass du diesem Todten nur Gutes nachredest, so weisst du so gut als ich, _wer_ er war; und dass er wunderliche Wege gieng.
Page 165
Inzwischen hatten sich die Versammelten von ihren Sitzen erhoben und warteten mit Ehrfurcht, dass Zarathustra reden werde.
Page 175
Als Zarathustra diese Reden sprach, stand er nahe dem Eingange seiner Höhle; mit den letzten Worten aber entschlüpfte er seinen Gästen und floh für eine kurze Weile in's Freie.
Page 178
Muth aber und Abenteuer und Lust am Ungewissen, am Ungewagten, - _Muth_ dünkt mich des Menschen ganze Vorgeschichte.
Page 181
Möge Gott es bessern! Amen! Diese schönste Luft trinkend, Mit Nüstern geschwellt gleich Bechern, Ohne Zukunft, ohne Erinnerungen, So sitze ich hier, ihr Allerliebsten Freundinnen, Und sehe der Palme zu, Wie sie, einer Tänzerin gleich, Sich biegt und schmiegt und in der Hüfte wiegt, - man thut es mit, sieht man lange zu! Einer Tänzerin gleich, die, wie mir scheinen will, Zu lange schon, gefährlich lange Immer, immer nur auf Einem Beine stand? - da vergass sie darob, wie mir scheinen will, Das andre Bein? Vergebens wenigstens Suchte ich das vermisste Zwillings-Kleinod - nämlich das andre Bein - In der heiligen Nähe Ihres allerliebsten, allerzierlichsten Fächer- und Flatter- und Flitterröckchens.
Page 188
Aber immer noch rührte er sich nicht von der Stelle: da wurde es noch stiller und heimlicher, und Alles horchte, auch der Esel, und Zarathustra's Ehrenthiere, der Adler und die Schlange, insgleichen die Höhle Zarathustra's und der grosse kühle Mond und die Nacht selber.
Page 190
8.