Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen

By Friedrich Nietzsche

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Leben auch das Gesindel _nöthig_?

Sind vergiftete Brunnen nöthig und stinkende Feuer und beschmutzte
Träume und Maden im Lebensbrode?

Nicht mein Hass, sondern mein Ekel frass mir hungrig am Leben! Ach,
des Geistes wurde ich oft müde, als ich auch das Gesindel geistreich
fand!

Und den Herrschenden wandt'ich den Rücken, als ich sah, was sie jetzt
Herrschen nennen: schachern und markten um Macht - mit dem Gesindel!

Unter Völkern wohnte ich fremder Zunge, mit verschlossenen Ohren: dass
mir ihres Schacherns Zunge fremd bliebe und ihr Markten um Macht.

Und die Nase mir haltend, gieng ich unmuthig durch alles Gestern
und Heute: wahrlich, übel riecht alles Gestern und Heute nach dem
schreibenden Gesindel!

Einem Krüppel gleich, der taub und blind und stumm wurde: also lebte
ich lange, dass ich nicht mit Macht- und Schreib- und Lust-Gesindel
lebte.

Mühsam stieg mein Geist Treppen, und vorsichtig; Almosen der Lust
waren sein Labsal; am Stabe schlich dem Blinden das Leben.

Was geschah mir doch? Wie erlöste ich mich vom Ekel? Wer verjüngte
mein Auge? Wie erflog ich die Höhe, wo kein Gesindel mehr am Brunnen
sitzt?

Schuf mein Ekel selber mir Flügel und quellenahnende Kräfte?
Wahrlich, in's Höchste musste ich fliegen, dass ich den Born der Lust
wiederfände!

Oh, ich fand ihn, meine Brüder! Hier im Höchsten quillt mir der Born
der Lust! Und es giebt ein Leben, an dem kein Gesindel mit trinkt!

Fast zu heftig strömst du mir, Quell der Lust! Und oft leerst du den
Becher wieder, dadurch dass du ihn füllen willst!

Und noch muss ich lernen, bescheidener dir zu nahen: allzuheftig
strömt dir noch mein Herz entgegen: -

Mein Herz, auf dem mein Sommer brennt, der kurze, heisse,
schwermüthige, überselige: wie verlangt mein Sommer-Herz nach deiner
Kühle!

Vorbei die zögernde Trübsal meines Frühlings! Vorüber die Bosheit
meiner Schneeflocken im Juni! Sommer wurde ich ganz und Sommer-Mittag!

Ein Sommer im Höchsten mit kalten Quellen und seliger Stille: oh
kommt, meine Freunde, dass die Stille noch seliger werde! Denn diess
ist _unsre_ Höhe und unsre Heimat: zu hoch und steil wohnen wir hier
allen Unreinen und ihrem Durste. Werft nur eure reinen Augen in den
Born meiner Lust, ihr Freunde! Wie sollte er darob trübe werden!
Entgegenlachen soll er euch mit _seiner_ Reinheit.

Auf dem Baume Zukunft bauen wir unser Nest; Adler sollen uns Einsamen
Speise bringen in ihren Schnäbeln!

Wahrlich, keine Speise, an der Unsaubere mitessen dürften! Feuer
würden sie zu fressen wähnen und sich die Mäuler verbrennen!

Wahrlich, keine Heimstätten halten wir hier bereit für Unsaubere!
Eishöhle würde ihren Leibern unser Glück heissen und ihren Geistern!

Und wie starke Winde wollen wir über ihnen leben, Nachbarn den Adlern,
Nachbarn dem Schnee, Nachbarn der Sonne: also leben starke

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Text Comparison with Dityrambeja

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MUSTAT NAAMIAISET.
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On sankari poissa, mut henkensä ylpee ajasta aikahan ylpeenä katsoo huipuilta kulkua räyhäävän rahvaan, on sankari poissa, mut ylenkatse ylhäinen yllä kaupungin lepää, mi halvaksi luki esikoiskruununsa kansojen kesken, mi valtansa ikuisen aatelin antoi koruksi pöyhkeän barbarilauman.
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Arpa ankara langennut, ikuinen Rooma vavisten herraansa suurinta vuottaa, min kultaiset kotkat seudusta seutuhun myrskyten lentää, arpa ankara langennut, pauhaten kuohuu voittojen voimakas, vyöryvä koski maan kukkivan yli, mi iskutta miekan valtahan sankarin saapuvan taipuu.
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Mitä ompi voitosta, päämäärä taistellessa vain on pyhä.
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Olkohon lempemme niinkuin lähde laella tunturin korkean, jylhän, raikas ja selkee, kalvolla auringon kirkkahin kulta, pohjalla vellovan elämän suoni, mi väkevänä, kiihkeänä tykkii.
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Pysy lujana, urhea sydämeni, oi! Älä utele: miksi? 2.