Ainsi Parlait Zarathoustra

By Friedrich Nietzsche

Page 7

de corde, il advint cette chose terrible qui fit taire toutes
les bouches et qui fixa tous les regards: - le bouffon poussa un cri
diabolique et sauta par-dessus celui qui lui barrait la route. Mais le
danseur de corde, en voyant la victoire de son rival, perdit la tête et
la corde; il jeta son balancier et, plus vite encore, s'élança dans
l'abîme, comme un tourbillon de bras et de jambes. La place publique
et la foule ressemblaient à la mer, quand la tempête s'élève. Tous
s'enfuyaient en désordre et surtout à l'endroit où le corps allait
s'abattre.

Zarathoustra cependant ne bougea pas et ce fut juste à côté de lui que
tomba le corps, déchiré et brisé, mais vivant encore. Au bout d'un
certain temps la conscience revint au blessé, et il vit Zarathoustra,
agenouillé auprès de lui: "Que fais-tu là, dit-il enfin, je savais
depuis longtemps que le diable me mettrait le pied en travers.
Maintenant il me traîne en enfer: veux-tu l'en empêcher?"

"Sur mon honneur, ami, répondit Zarathoustra, tout ce dont tu parles
n'existe pas: il n'y a ni diable, ni enfer. Ton âme sera morte, plus
vite encore que ton corps: ne crains donc plus rien!"

L'homme leva les yeux avec défiance. "Si tu dis vrai, répondit-il
ensuite, je ne perds rien en perdant la vie. Je ne suis guère plus
qu'une bête qu'on a fait danser avec des coups et de maigres
nourritures."

"Non pas, dit Zarathoustra, tu as fait du danger ton métier, il n'y a
là rien de méprisable. Maintenant ton métier te fait périr: c'est
pourquoi je vais t'enterrer de mes mains."

Quand Zarathoustra eut dit cela, le moribond ne répondit plus; mais il
remua la main, comme s'il cherchait la main de Zarathoustra pour le
remercier.


7.


Cependant le soir tombait et la place publique se voilait d'ombres:
alors la foule commença à se disperser, car la curiosité et la frayeur
mêmes se fatiguent. Zarathoustra, assis par terre à côté du mort,
était noyé dans ses pensées: ainsi il oubliait le temps. Mais, enfin,
la nuit vint et un vent froid passa sur le solitaire. Alors
Zarathoustra se leva et il dit à son coeur:

"En vérité, Zarathoustra a fait une belle pêche aujourd'hui! Il n'a
pas attrapé d'homme, mais un cadavre.

Inquiétante est la vie humaine et, de plus, toujours dénuée de sens: un
bouffon peut lui devenir fatal.

Je veux enseigner aux hommes le sens de leur existence: qui est le
Surhumain, l'éclair du sombre nuage homme.

Mais je suis encore loin d'eux et mon esprit

Last Page Next Page

Text Comparison with Menschliches, Allzumenschliches: Ein Buch Fuer Freie Geister

Page 8
- Die Verehrer der Formen freilich, mit ihrem Maassstabe des Schönen und Erhabenen, werden zunächst gute Gründe zu spotten haben, sobald die Schätzung der unscheinbaren Wahrheiten und der wissenschaftliche Geist anfängt zur Herrschaft zu kommen: aber nur weil entweder ihr Auge sich noch nicht dem Reiz der schlichtesten Form erschlossen hat oder weil die in jenem Geiste erzogenen Menschen noch lange nicht völlig und innerlich von ihm durchdrungen sind, so dass sie immer noch gedankenlos alte Formen nachmachen (und diess schlecht genug, wie es jemand thut, dem nicht mehr viel an einer Sache liegt).
Page 37
57.
Page 40
- Pandora brachte das Fass mit den Uebeln und öffnete es.
Page 42
81.
Page 50
- Auch mildert sich vieles Schreckliche und Unmenschliche in der Geschichte, an welches man kaum glauben möchte, durch die Betrachtung, dass der Befehlende und der Ausführende andere Personen sind: ersterer hat den Anblick nicht und daher nicht den starken Phantasie-Eindruck, letzterer gehorcht einem Vorgesetzten und fühlt sich unverantwortlich.
Page 66
Nie hat ein Mensch Etwas gethan, das allein für Andere und ohne jeden persönlichen Beweggrund gethan wäre; ja wie sollte er Etwas thun können, das ohne Bezug zu ihm wäre, also ohne innere Nöthigung (welche ihren Grund doch in einem persönlichen Bedürfniss haben müsste)? Wie vermöchte das ego ohne ego zu handeln? - Ein Gott, der dagegen ganz Liebe ist, wie gelegentlich angenommen wird, wäre keiner einzigen unegoistischen Handlung fähig: wobei man sich an einen Gedanken Lichtenberg's, der freilich einer niedrigeren Sphäre entnommen ist, erinnern sollte: "Wir können unmöglich für Andere fühlen, wie man zu sagen pflegt; wir fühlen nur für uns.
Page 68
mit der nothwendigen Abschwächung jeder tiefen Erregung, den Sieg davongetragen; der Mensch liebt sich wieder, er fühlt es, - aber gerade diese Liebe, diese neue Selbstschätzung, kommt ihm unglaublich vor, er kann in ihr allein das gänzlich unverdiente Herabströmen eines Gnadenglanzes von Oben sehen.
Page 84
Von dem Menschen dazwischen ist nicht zu reden, er ist weder Volk noch Artist und weiss nicht, was er will: so ist auch seine Freude unklar und gering.
Page 92
Ein wirklicher Schriftsteller giebt dem Affect und der Erfahrung Anderer nur Worte, er ist Künstler, um aus dem Wenigen, was er empfunden hat, viel zu errathen.
Page 98
Aber auf wie lange noch? Die hereinbrechende Fluth von Poesien aller Stile aller Völker muss ja allmählich das Erdreich hinwegschwemmen, auf dem ein stilles verborgenes Wachsthum noch möglich gewesen wäre; alle Dichter müssen ja experimentirende Nachahmer, wagehalsige Copisten werden, mag ihre Kraft von Anbeginn noch so gross sein; das Publicum endlich, welches verlernt hat, in der Bändigung der darstellenden Kraft, in der organisirenden Bewältigung aller Kunstmittel die eigentlich künstlerische That zu sehen, muss immer mehr die Kraft um der Kraft willen, die Farbe um der Farbe willen, den Gedanken um des Gedankens willen, ja die Inspiration um der Inspiration willen schätzen, es wird demgemäss die Elemente und Bedingungen des Kunstwerks gar nicht, wenn nicht isolirt, geniessen und zu guterletzt die natürliche Forderung stellen, dass der Künstler isolirt sie ihm auch darreichen müsse.
Page 101
Gerade an dieser wunden und schwach gewordenen Stelle wird dem gesammten Wesen etwas Neues gleichsam inoculirt; seine Kraft im Ganzen muss aber stark genug sein, um dieses Neue in sein Blut aufzunehmen und sich zu assimiliren.
Page 103
Diess bedeutet aber, dass aus dem persönlichen Nutzen, den eine Meinung einträgt, ihre Wahrheit erwiesen werden soll, die Zuträglichkeit einer Lehre soll für die intellectuelle Sicherheit und Begründetheit Gewähr leisten.
Page 110
- Die Summe der Empfindungen, Kenntnisse, Erfahrungen, also die ganze Last der Cultur, ist so gross geworden, dass eine Ueberreizung der Nerven- und Denkkräfte die allgemeine Gefahr ist, ja dass die cultivirten Classen der europäischen Länder durchweg neurotisch sind.
Page 115
Er geht zuletzt wie ein Naturforscher unter Pflanzen, so unter Menschen herum und nimmt sich selber als ein Phänomen wahr, welches nur seinen erkennenden Trieb stark anregt.
Page 145
413.
Page 148
Sturm- und Drangperiode der Frauen.
Page 159
Ein Wahn in der Lehre vom Umsturz.
Page 176
- Wenn man ein Missgeschick, seinen intellectuellen Mangel, seine Krankheit sich so zurecht legt, dass man hierin sein vorgezeichnetes Schicksal, seine Prüfung oder die geheimnissvolle Strafe für früher Begangenes sieht, so macht man sich sein eigenes Wesen dadurch interessant und erhebt sich in der Vorstellung über seine Mitmenschen.
Page 181
So erscheint auch das Denken und Empfinden des Mannes dem seines kindlichen Lebensalters wieder gemässer, - und diese innere Thatsache spricht sich in der erwähnten äusseren aus.
Page 183
Man soll zum Beispiel einen Maler nach seiner höchsten Vision, die er zu sehen und darzustellen vermochte, taxiren und verehren.