Ainsi Parlait Zarathoustra

By Friedrich Nietzsche

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haute valeur? C'est
parce qu'il est rare et inutile, étincelant et doux dans son éclat: il
se donne toujours.

Ce n'est que comme symbole de la plus haute vertu que l'or atteignit la
plus haute valeur. Luisant comme de l'or est le regard de celui qui
donne. L'éclat de l'or conclut la paix entre la lune et le soleil.

La plus haute vertu est rare et inutile, elle est étincelante et d'un
doux éclat: une vertu qui donne est la plus haute vertu.

En vérité, je vous devine, mes disciples: vous aspirez comme moi à la
vertu qui donne. Qu'auriez-vous de commun avec les chats et les loups?

Vous avez soif de devenir vous-mêmes des offrandes et des présents:
c'est pourquoi vous avez soif d'amasser toutes les richesses dans vos
âmes.

Votre âme est insatiable à désirer des trésors et des joyaux, puisque
votre vertu est insatiable dans sa volonté de donner.

Vous contraignez toutes choses à s'approcher et à entrer en vous, afin
qu'elles rejaillissent de votre source, comme les dons de votre amour.

En vérité, il faut qu'un tel amour qui donne se fasse le brigand de
toutes les valeurs; mais j'appelle sain et sacré cet égoïsme.

Il y a un autre égoïsme, trop pauvre celui-là, et toujours affamé, un
égoïsme qui veut toujours voler, c'est l'égoïsme des malades, l'égoïsme
malade.

Avec les yeux du voleur, il garde tout ce qui brille, avec l'avidité de
la faim, il mesure celui qui a largement de quoi manger, et toujours il
rampe autour de la table de celui qui donne.

Une telle envie est la voix de la maladie, la voix d'une invisible
dégénérescence; dans cet égoïsme l'envie de voler témoigne d'un corps
malade.

Dites-moi, mes frères, quelle chose nous semble mauvaise pour nous et
la plus mauvaise de toutes? N'est-ce pas la _dégénérescence?_ - Et
nous concluons toujours à la dégénérescence quand l'âme qui donne est
absente.

Notre chemin va vers les hauteurs, de l'espèce à l'espèce supérieure.
Mais nous frémissons lorsque parle le sens dégénéré, le sens qui dit:
"Tout pour moi."

Notre sens vole vers les hauteurs: c'est ainsi qu'il est un symbole de
notre corps, le symbole d'une élévation. Les symboles de ces
élévations portent les noms des vertus.

Ainsi le corps traverse l'histoire, il devient et lutte. Et l'esprit -
qu'est-il pour le corps? Il est le héraut des luttes et des victoires
du corps, son compagnon et son écho.

Tous les noms du bien et du mal sont des symboles: ils n'exprimaient
point, ils font signe. Est fou qui veut leur demander la connaissance!

Mes frères, prenez garde

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Text Comparison with Jenseits von Gut und Böse

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Erstes Hauptstück: Von den Vorurtheilen der Philosophen.
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ist, - er hat heute die Pflicht zum Misstrauen, zum boshaftesten Schielen aus jedem Abgrunde des Verdachts heraus.
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was sich dann im organischen Prozesse abzweigt und ausgestaltet (auch, wie billig, verzärtelt und abschwächt -), als eine Art von Triebleben, in dem noch sämmtliche organische Funktionen, mit Selbst-Regulirung, Assimilation, Ernährung, Ausscheidung, Stoffwechsel, synthetisch gebunden in einander sind, - als eine Vorform des Lebens? - Zuletzt ist es nicht nur erlaubt, diesen Versuch zu machen: es ist, vom Gewissen der Methode aus, geboten.
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47.
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Zu diesen Gleichgültigen gehört heute die Überzahl der deutschen Protestanten in den mittleren Ständen, sonderlich in den arbeitsamen grossen Handels- und Verkehrscentren; ebenfalls die Überzahl der arbeitsamen Gelehrten und der ganze Universitäts-Zubehör (die Theologen ausgenommen, deren Dasein und Möglichkeit daselbst dem Psychologen immer mehr und immer feinere Räthsel zu rathen giebt).
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Menschen, nicht hoch und hart genug, um am Menschen als Künstler gestalten zu dürfen; Menschen, nicht stark und fernsichtig genug, um, mit einer erhabenen Selbst-Bezwingung, das Vordergrund-Gesetz des tausendfältigen Missrathens und Zugrundegehns walten zu lassen; Menschen, nicht vornehm genug, um die abgründlich verschiedene Rangordnung und Rangkluft zwischen Mensch und Mensch zu sehen: - solche Menschen haben, mit ihrem "Gleich vor Gott", bisher über dem Schicksale Europa's gewaltet,.
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" - Die Schwierigkeit, den angeführten Satz zu begründen, mag freilich gross sein - bekanntlich ist es auch Schopenhauern damit nicht geglückt -; und wer einmal gründlich nachgefühlt hat, wie abgeschmackt-falsch und sentimental dieser Satz ist, in einer Welt, deren Essenz Wille zur Macht ist -, der mag sich daran erinnern lassen, dass Schopenhauer, obschon Pessimist, eigentlich - die Flöte blies.
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So lange die Nützlichkeit, die in den moralischen Werthurtheilen herrscht, allein die Heerden-Nützlichkeit ist, so lange der Blick einzig der Erhaltung der Gemeinde zugewendet ist, und das Unmoralische genau und ausschliesslich in dem gesucht wird, was dem Gemeinde-Bestand gefährlich scheint: so lange kann es noch keine "Moral der Nächstenliebe" geben.
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und verzärtelte Geschmack eines demokratischen Jahrhunderts gut heissen kann? - Es ist kein Zweifel: diese Kommenden werden am wenigsten jener ernsten und nicht unbedenklichen Eigenschaften entrathen dürfen, welche den Kritiker vom Skeptiker abheben, ich meine die Sicherheit der Werthmaasse, die bewusste Handhabung einer Einheit von Methode, den gewitzten Muth, das Alleinstehn und Sich-verantworten-können; ja, sie gestehen bei sich eine Lust am Neinsagen und Zergliedern und eine gewisse besonnene Grausamkeit zu, welche das Messer sicher und fein zu führen weiss, auch noch, wenn das Herz blutet.
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Nicht anders steht es mit Shakespeare, dieser erstaunlichen spanisch-maurisch-sächsischen Geschmacks-Synthesis, über welchen sich ein Altathener aus der Freundschaft des Aeschylus halbtodt gelacht oder geärgert haben würde: aber wir - nehmen gerade diese wilde Buntheit, dies Durcheinander des Zartesten, Gröbsten und Künstlichsten, mit einer geheimen Vertraulichkeit und Herzlichkeit an, wir geniessen ihn als das gerade uns aufgesparte Raffinement der Kunst und lassen uns dabei von den widrigen Dämpfen und der Nähe des englischen Pöbels,.
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Mitleiden mit euch! das ist freilich nicht das Mitleiden, wie ihr es meint: das ist nicht Mitleiden mit der socialen "Noth", mit der "Gesellschaft" und ihren Kranken und Verunglückten, mit Lasterhaften und Zerbrochnen von Anbeginn, wie sie rings um uns zu Boden liegen; das ist noch weniger Mitleiden mit murrenden gedrückten aufrührerischen Sklaven-Schichten, welche nach Herrschaft - sie nennen's "Freiheit" - trachten.
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Aber wir mögen thun, was wir wollen: die Tölpel und der Augenschein sagen gegen uns "das sind Menschen ohne Pflicht" - wir haben immer die Tölpel und den Augenschein gegen uns! 227.
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Jung: beblümtes Höhlenhaus.
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Ich wollte sagen: die Demokratisirung Europa's ist zugleich eine unfreiwillige Veranstaltung zur Züchtung von Tyrannen,- das Wort in jedem Sinne verstanden, auch im geistigsten.
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Es muss eine Art Widerwillen in mir geben, etwas Bestimmtes über mich zu glauben.