Ainsi Parlait Zarathoustra

By Friedrich Nietzsche

Page 205

tête.

Il vaut mieux encore être fou de bonheur que fou de malheur, il vaut
mieux danser lourdement que de marcher comme un boiteux. Apprenez donc
de moi la sagesse: même la pire des choses a deux bons revers, - même
la pire des choses a de bonnes jambes pour danser: apprenez donc
vous-mêmes, ô hommes supérieurs, à vous placer droit sur vos jambes!

Désapprenez donc la mélancolie et toutes les tristesses de la populace!
O comme les arlequins populaires me paraissent tristes aujourd'hui!
Mais cet aujourd'hui appartient à la populace.


20.


Faites comme le vent quand il s'élance des cavernes de la montagne: il
veut danser à sa propre manière. Les mers frémissent et sautillent
quand il passe.

Celui qui donne des ailes aux ânes et qui trait les lionnes, qu'il soit
loué, cet esprit bon et indomptable qui vient comme un ouragan, pour
tout ce qui est aujourd'hui et pour toute la populace, - celui qui est
l'ennemi de toutes les têtes de chardons, de toutes les têtes fêlées,
et de toutes les feuilles fanées et de toute ivraie: loué soit cet
esprit de tempête, cet esprit sauvage, bon et libre, qui danse sur les
marécages et les tristesses comme sur des prairies!

Celui qui hait les chiens étiolés de la populace et toute cette
engeance manquée et sombre: béni soit cet esprit de tous les esprits
libres, la tempête riante qui souffle la poussière dans les yeux de
tous ceux qui voient noir et qui sont ulcérés!

O hommes supérieurs, ce qu'il y a de plus mauvais en vous: c'est que
tous vous n'avez pas appris à danser comme il faut danser, - à danser
par-dessus vos têtes! Qu'importe que vous n'ayez pas réussi!

Combien de choses sont encore possibles! _Apprenez_ donc à rire
par-dessus vos têtes! Élevez vos coeurs, haut, plus haut! Et
n'oubliez pas non plus le bon rire!

Cette couronne du rieur, cette couronne de roses à vous, mes frères, je
jette cette couronne! J'ai canonisé le rire; hommes supérieurs,
_apprenez_ donc - à rire!





LE CHANT DE LA MÉLANCOLIE


1.


Lorsque Zarathoustra prononça ces discours, il se trouvait à l'entrée
de sa caverne; mais après les dernières paroles, il s'échappa de ses
hôtes et s'enfuit pour un moment en plein air.

"O odeurs pures autour de moi, s'écria-t-il, ô tranquillité
bienheureuse autour de moi! Mais où sont mes animaux? Venez, venez,
mon aigle et mon serpent!

Dites-moi donc, mes animaux: tous ces hommes supérieurs, - ne
_sentent_-ils peut-être pas bon? O odeurs pures autour de moi!
Maintenant je sais et je sens seulement combien je

Last Page Next Page

Text Comparison with Menschliches, Allzumenschliches: Ein Buch Fuer Freie Geister

Page 3
"Kann man nicht alle Werthe umdrehn? und ist Gut vielleicht Böse? und Gott nur eine Erfindung und Feinheit des Teufels? Ist Alles vielleicht im letzten Grunde falsch? Und wenn wir Betrogene sind, sind wir nicht eben dadurch auch Betrüger? müssen wir nicht auch Betrüger sein?" - solche Gedanken führen und verführen ihn, immer weiter fort, immer weiter ab.
Page 4
ein Gefühl von Vogel-Freiheit, Vogel-Umblick, Vogel-Uebermuth, etwas Drittes, in dem sich Neugierde und zarte Verachtung gebunden haben.
Page 16
" Auch dieses Gesetz, welches hier "ursprünglich" genannt wird, ist geworden: es wird einmal gezeigt werden, wie allmählich, in den niederen Organismen, dieser Hang entsteht, wie die blöden Maulwurfsaugen dieser Organisationen zuerst Nichts als immer das Gleiche sehen, wie dann, wenn die verschiedenen Erregungen von Lust und Unlust bemerkbarer werden, allmählich verschiedene Substanzen unterschieden werden, aber jede mit Einem Attribut, das heisst einer einzigen Beziehung zu einem solchen Organismus.
Page 18
Die Aufgeklärtesten bringen es nur so weit, sich von der Metaphysik zu befreien und mit Ueberlegenheit auf sie zurückzusehen: während es doch auch hier, wie im Hippodrom, noth thut, um das Ende der Bahn herumzubiegen.
Page 30
Das Ueber-Thier.
Page 36
Aber im Grunde meint man, wenn Jemand ehrlich an Etwas geglaubt und für seinen Glauben gekämpft hat und gestorben ist, wäre es doch gar zu unbillig, wenn eigentlich nur ein Irrthum ihn beseelt habe.
Page 39
67.
Page 41
- Wer die Untugend in Verbindung mit der Lust kennen gelernt hat, wie Der, welcher eine genusssüchtige Jugend hinter sich hat, bildet sich ein, dass die Tugend mit der Unlust verbunden sein müsse.
Page 51
- Das Mitleid hat ebensowenig die Lust des Andern zum Ziele, als, wie gesagt, die Bosheit den Schmerz des Andern an sich.
Page 55
Nun ist aber die Tragödie die, dass man jene Dogmen der Religion und Metaphysik nicht glauben kann, wenn man die strenge Methode der Wahrheit im Herzen und Kopfe hat, andererseits durch die Entwickelung der Menschheit so zart, reizbar, leidend geworden ist, um Heil- und Trostmittel der höchsten Art nöthig zu haben; woraus also die Gefahr entsteht, dass der Mensch sich an der erkannten Wahrheit verblute.
Page 70
Es ist in jedem Falle schwerer, seine Persönlichkeit ohne Schwanken und Unklarheit durchzusetzen, als sich von ihr in der erwähnten Weise zu lösen; überdiess verlangt es viel mehr Geist und Nachdenken.
Page 88
- Bei guten Erzählern steht oft eine bewunderungswürdige psychologische Sicherheit und Consequenz, soweit diese in den Handlungen ihrer Personen hervortreten kann, in einem geradezu lächerlichen Gegensatz zu der Ungeübtheit ihres psychologischen Denkens: so dass ihre Cultur in dem einen Augenblicke ebenso ausgezeichnet hoch, als im nächsten bedauerlich tief erscheint.
Page 102
- Uebrigens gehört es nicht zum Wesen des Freigeistes, dass er richtigere Ansichten hat, sondern vielmehr, dass er sich von dem Herkömmlichen gelöst hat, sei es mit Glück oder mit einem Misserfolg.
Page 120
Die Vernunft in der Schule.
Page 122
Das faische Schliessen ist in älteren Zeiten die Regel: und die Mythologien aller Völker, ihre Magie und ihr Aberglaube, ihr religiöser Cultus, ihr Recht sind die unerschöpflichen Beweis-Fundstätten für diesen Satz.
Page 130
- Eine Gabe ausschlagen zu müssen, blos weil sie nicht auf die rechte Weise angeboten wurde, erbittert gegen den Geber.
Page 140
Desshalb wird der Mensch im Verkehr mit Mehreren gezwungen, sich auf sich zurückzuziehen, die Thatsachen hinzustellen, wie sie sind, aber jenen spielenden Aether der Humanität den Gegenständen zu nehmen, welcher ein Gespräch zu den angenehmsten Dingen der Welt macht.
Page 149
Die goldene Wiege.
Page 168
- Ebenso wie ein Volk die grössten Einbussen, welche Krieg und Kriegsbereitschaft mit sich bringen, nicht durch die Unkosten des Krieges, die Stauungen im Handel und Wandel erleidet, ebenso nicht durch die Unterhaltung der stehenden Heere - so gross diese Einbussen auch jetzt sein mögen, wo acht Staaten Europa's jährlich die Summe von zwei bis drei Milliarden darauf verwenden -, sondern dadurch, dass Jahr aus Jahr ein die tüchtigsten, kräftigsten, arbeitsamsten Männer in ausserordentlicher Anzahl ihren eigentlichen Beschäftigungen und Berufen entzogen werden, um Soldaten zu sein: ebenso erleidet ein Volk, welches sich anschickt, grosse Politik zu treiben und unter den mächtigsten Staaten sich eine entscheidende Stimme zu sichern, seine grössten Einbussen nicht darin, worin man sie gewöhnlich findet.
Page 172
Werth abgeschmackter Gegner.